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Alterssichtigkeit ist keine Krankheit
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Carmen Muenz
Seit mehr als 10 als Redakteur zuständig 
Von Carmen Muenz
Veröffentlicht am 17 July 2010
 
Alterssichtigkeit ist keine Krankheit

Alterssichtigkeit ist keine Krankheit

Wenn man erst einmal 40 Jahre alt ist, dann hat man die Hälfte seines Lebens bereits hinter sich, wie es immer so schön heißt. Dabei ist die Möglichkeit, dass eine Frau vor ihrem Mann stirbt statisch gesehen weit niedriger als umgekehrt. Spätestens aber wenn Frau oder Mann das 45. Lebensjahr erreicht haben, machen sich die ersten ernsthaften Wehwehchen bemerkbar. So führen ab dem 45. Lebensjahr zum Beispiel Veränderungen der Linse zu einer Erscheinung, die sie dazu zwingen für das Lesen von einer Zeitung beispielsweise oder von Beipackzetteln von Medikamenten eine Brille zur Hilfe zu nehmen, weil sie festgestellt haben, dass sie die Zeitung oder den Beipackzettel immer weiter weg halten müssen, um das was drauf bzw. drinnen steht zu lesen. Man spricht hier von einer beginnenden Alterssichtigkeit. Dabei wird das Lesen an sich auch als eher anstrengend empfunden. Die Betroffenen verspüren darüber hinaus meist bei einer derartigen beginnenden Alterssichtigkeit einen dumpfen Druck in der Stirn und auch an den Augen. Mit ca. 45 Jahren wird in diesem Fall eine Lesebrille mit +1 dpt benötigt, mit ca. 50 bis 55 Jahren dann +2 dpt und mit etwa 60 Jahren +3 dpt. Dabei ist allgemein gesehen Alterssichtigkeit keine Krankheit, sondern eine normale Erscheinung, die mit dem Alter eben auftritt. Aus diesem Grund übernehmen die Krankenkassen auch nicht die Kosten für das Augen lasern, einer Methode, um die Alterssichtigkeit zu besiegen und wieder von der Lesebrille loszukommen. Aus diesem Grund lassen viele Betroffene das Augen lasern auch im Ausland durchführen. Dort sind die Kosten nicht so hoch.